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Allgemein Grünheide For Future

Vereinsgründung

Es ist nun endlich soweit. Nach langer und reifer Überlegung überführen wir die Initiative „GrünheideForFuture“ in einen Verein.
Recht früh war mir bewusst, dass aus der Initiative mehr werden kann als ein Twitterkanal, eine Website und eine Facebook-Seite auf der ich über den Fortschritt von Tesla GigaBerlin berichte.
Wir haben die einmalige Möglichkeit nicht nur zu zeigen, wie effizient so ein Großbau umgesetzt werden kann, sondern auch , dass es eine Zivilgesellschaft gibt, die sich mit Zukunftsthemen auseinandersetzt, Menschen inspirieren und Veränderungen herbeiführen kann. Auf moderne, kreative Art und Weise.
Klar ist, dass die Region sich verändern wird. Es braucht ein gutes Netzwerk und gute Ideen, um die Region nachhaltig positiv zu beeinflussen. Die Zukunft nicht nur begleitend sondern auch gestaltend.

Um die viele Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen, um Gelder zu akquirieren und auch um sich vollkommen auf die Kernthemen konzentrieren zu können, kam mir mit meinen Mitstreitern in den Sinn einen Verein zu gründen dem sich GrünheideForFuture als eine Abteilung anschließt.

Viele Gespräche und Brainstormingtreffen gingen ins Land bis wir heute am 22.09.20 unsere Satzung im Rahmen einer Gründungsversammlung legitimieren konnten. Ab heute ist die im Dezember 2019 von mir gegründete Initiative dem Verein GrünheideNetzWerk angeschlossen. Gemeinsam setzen wir uns für eine prosperierende Region Grünheide ein.

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Gigafactory 4

Erörterungstermin LiveTicker

Die Stadthalle Erkner am Morgen des 23.09.2020

Dieser LiveTicker verkürzt viele getätigten Äußerungen. Zu Beginn der Erörterung ist der Antrag auf die Anfertigung eines wörtlichen Protokolls gestellt worden, dem ist stattgegeben worden. Dieses kann später angefragt werden.

19.58Uhr – Die Sitzung für heute ist so gut wie beendet. Ich hatte nicht erwartet, dass es so langwierig wird. Gerade die Anfangsphase war sehr turbulent und durcheinander. Da hätte ich mir vom Sitzungsleiter eine klarere Linie gewünscht, kann aber auch nachvollziehen, dass das eine Gratwanderung zwischen Emotionen einfangen, Wogen glätten und mit Effizienz durch die Tagesordnungspunkte zu gehen ist.

Ab morgen wird dann begonnen die Fachfragen zu Boden- und Gewässerschutz zu erörtern. Ich konnte aus beruflichen Gründen nur heute anwesend sein.

19.52Uhr – Einer der heute letzten Einwänder kommt zu Wort und kann mehrere Fragen los werden. Die Frage wird gestellt, was eine neue Auslegung nötig machte. Es wird in der Antwort auf den morgigen Tag verwiesen. Die zweite Frage ist wie die §8a Entscheidungen zustande kamen.
Das LfU erläutert, dass alle Behörden gleichzeitig (sternenförmig) zu den Entscheidungen gekommen sind.

19.42Uhr – Frau Neigel macht Ausführungen zum B-Plan und zu veränderten und erweiterten Flurstücken und zu Flurstücken die aus dem Landschaftsschutzgebiet heraus genommen wurden. Der Sitzungsleiter teilt mit, dass die Punkte nichts mit aktuellen TOP’s zu tun haben.

19.35Uhr – Ein Einwender macht deutlich, dass nur mit hohem Aufwand ersichtlich war, wo Änderungen im geänderten Genehmigungsverfahren vorgenommen wurden. Es wird geprüft, ob es in der nächsten Auslegung dem Leser vereinfacht werden kann, teilt das LfU mit.
Der Einwender weist zudem auf mögliche Verfahrensfehler hin, die eine erneute Auslegung der Genehmigungsdokumente nötig machen könnte.

19.30Uhr – Es werden Einwendungen vorgetragen, die nichts mit den aktuellen Tagesordnungspunkten zu tun haben. Jetzt wird über das Verkehrskonzept diskutiert.
Herr Riederer macht deutlich, dass es ein großes Anliegen von Tesla ist auf den Schienenverkehr zu setzen.

19.14Uhr – Frage: Warum haben sich Flurstücke geändert? Antwort: Es gab in der Vergangenheit Zusammenführungen von Flurstücken.

19.10Uhr – Frau Neigel ließt eine Einwendung eines anderen Einwenders vor. Der Einwender gibt zu bedenken, dass Tesla militärische Produkte oder Güter in Grünheide herstellen könnte, um die Finanzen aufzubessern. Herr Riederer teilt mit, dass Tesla keine militärischen Güter und Produkte in der Industrieansiedlung herstellen wird.

19.06Uhr – Der Sitzungsleiter weist darauf hin, dass die Einwänder bei den Verfahrensfragen bleiben sollten.

18.55Uhr – Frau Neigel verliest mehrere Urteile. Sie rügt, dass in einem Arkadis Gutachten Tiere benannt wurden aber nicht alle relevanten. Zudem ist Sie der Auffassung, dass die Schutthalde als Habitat nicht benannt wurde.

18.50Uhr – Schlingnattern sind aktuell Thema und die Frage wie eine Rodung stattfinden konnte und ob nicht Strafanzeige gestellt werden sollte. Der Sitzungsleiter verweist darauf, dass vielleicht erst einmal Fachbeiträge abgewartet werden sollten zum Thema Naturschutz.

18.36Uhr – Es geht weiter. Die Reihen im Pressezelt sowie in der Sporthalle haben sich gelichtet. Es geht mit dem Punkt 3.1.1 – Öffentliche Bekanntmachung weiter. Es wird unter den Unterpunkten zu 3.1. hin und her gesprungen.

18.09Uhr – Es werden juristische Verständnisfragen geklärt. Eine Pause wird eingeläutet.

18.58Uhr – Fugro macht genauere Ausführungen zu dem Gutachten vom 03.12.2019. Es war ein Entwurf und ein erstes Herantasten an die Baufläche. Der Einwänder hatte Bedenken, dass schon damals über Pfahlgründungen nachgedacht wurde.

17.53.Uhr – Es ist aktuell wieder sehr juristisch. Die Erörterung ist mittlerweile recht sachlich. Es geht um Einwendungsfristen im Zusammenhang mit vorläufigen Genehmigungen.
Ein Einwender stellt den Antrag auf Einsicht in ein Gutachten aus dem Dezember 2019.

17.42Uhr – Der Sitzungsleiter weist darauf hin, dass die Punkte an späterer Stelle erörtert werden.

17.38Uhr – Ein Einwender macht auf infrastrukturelle Probleme aufmerksam und spricht Emissions- und Imissionsprobleme an. Er äußert, dass Tesla nicht auf Kosten der Anwohner zu seinen Unternehmenszielen kommen kann. Zudem bringt er vor, dass die Bevölkerung massiv von der Ansiedlung betroffen ist.

17.34Uhr – Warum ein öffentliches Interesse oder ein Interesse des Anlagebetreibers besteht wird von einem Fachmann weiter ausgeführt.

Marktstrategie – warum für Tesla so wichtig so schnell zu produzieren? Antwort Herr Riederer: Leitet sich aus der Mission der Beschleunigung der Energie- und Verkehrswende ab. Ziel ist es so viel wie möglich Verbrennungsfahrzeuge mit Elektrischen Fahrzeugen zu ersetzen. Darüber hinaus gibt es marktstrategische Überlegungen.

17.27Uhr – Eine Einwänderin findet die Vorstellung von Teslas Projekt als beschämend, da nichts neues dabei war. Weiter hinterfragt Sie das öffentliche Interesse das nötig ist um §8a anzuwenden.
Des weiteren äußert Sie, dass aus Ihrer Sicht kein ordentlicher Status Quo im Bezug auf die Grundwasserlinie erhoben wurde und warum es für Tesla eine so große Überraschung war, dass der Boden aus größtenteils märkischem Sand besteht.

17.23Uhr – Der Sitzungsleiter setzt sich über eine Verschwiegenheitsklausel hinweg und teilt mit, dass Tesla erst das Geld für das Grundstück im Falle einer Rückabwicklung erhält, wenn der Rückbau erfolgt ist.

17.18Uhr – Es werden Rechtsauffassungen zwischen Juristen ausgetauscht bzgl. Sicherheitsleistungen.

17.11Uhr – Ab wann hat sich herausgestellt, dass für die Gründung Pfähle verwendet werden müssen wird gefragt.
Herr Riederer antwortet: Erst im Zuge von weiteren geologischen Gutachten hat sich das circa im Februar/März herausgestellt.

17.04Uhr – Einem Einwender geht es um die Liquidität des Unternehmens Tesla. Er kommt nochmal auf die Patronatserklärungen und hinterfragt die Durchsetzung dessen, wenn Tesla doch in den USA sitzt. Des weiteren findet er es verwunderlich, dass ein Unternehmen wie Tesla nicht schon im Januar so detaillierte Pläne veröffentlicht hat, wie die letzten öffenlich ausgelegten Dokumente.

17.02Uhr – Das Mikro von Frau Neigel ist deaktiviert worden.

16.54Uhr – Der Sitzungsleiter stellt Frau Neigel die Frage ob Sie noch weitere Fragen hat. Sie holt aus und spricht über die parlamentarische Anfrage auf Ebene der EU von der ÖDP.

16.50Uhr – Ein Fachmann erläutert Artikel 19 Abs 4 des GG und macht weitere Ausführungen zu der Patronatserklärung und verweist auf juristische Kommentare. Auch wird nochmal auf den Kaufvertrag eingeangen in dem die Patronatserklärung festgeschrieben ist.

16.41Uhr – Es gibt drei Stufen der Absicherung. Ua. eine Patronatserklärung.
Frau Neigel führt aus, dass die Patronatserklärung nicht rechtens ist. Zudem spricht Sie von Tötungsgenehmigungen von Tieren anstatt einer Umsiedlung. Sie verweist auch auf Artikel 19 Abs 4 des GG. Auch nennt Sie wieder das EuGH. Sie verließt einen Artikel aus einem Brandenburger Gesetz vor.

16.40Uhr – Herr Gersdorf merkt an, dass im Naturschutzgebiet Wald gerodet wurde und Bürger an keiner Stelle eine Möglichkeit haben/hatten Einspruch zu erheben.
Wo ist die Garantie für die Bürger, dass der Rückbau ordnungsgemäß erfolgen kann fragt er zudem.

16.31Uhr – Es wird sehr juristisch.
Auch wird von der Einwänderin der Zeitdruck genannt, der stark angeprangert wird. Sie führt weiter aus, dass Sie starke Kritik am Vorgehen des Bürgermeisters in der Vergangenheit äußert. Es gab keine demokratische Willensbildung zur Ansiedlung der Fabrik.

16.23Uhr – Die Antwort wird von einem Fachmann gegeben. Die Antwort ist umfangreich und widerspricht in vielen Punkten der vorherigen Ausführung bzw. relativiert sie. Interessant und sehr detailliert sind die juristischen Kommentare, die von dem Fachmann genannt werden.

16.15Uhr – Punkt 3.1. wird erörtert. Grundlagen / Verfahrensfragen

Thema Vorzeitiger Beginn:
Es werden Punkte aus den Einwendungen verlesen und im Anschluss Wortmeldungen zugelassen. Es wird von Genehmigungsdruck, von Leittragenden Bürgern, von vorläufigen Genehmigungen und vom Bundesimissionsschutzgesetz gesprochen. Es geht in fachliche Details und es wird hinterfragt, wie die Behörden zu positiven Genehmigungsprognosen kommen konnten.

16.10Uhr – Es geht um die Lackiererei. Nanovorbehandlungsanlage, schwermetallfrei, nass in nass Lackierung, auf Filler wird verzichtet, nur ein Zwischentrockner, ausschließlich Trockenauswaschung, Lackstraße im Umluftbetrieb heißt insgesamt weniger Wasser.

16.00Uhr – Es geht weiter. Der Sitzungsleiter gibt bereits bekannt, dass ein dritter Tag der Erörterung wohl nötig ist.
Dem dritten Befangenheitsantrag ist erneut nicht stattgegeben worden. Von Herrn Riederer werden weitere detaillierte Pläne präsentiert, die auch Teil der letzten Auslegung waren.

15.34Uhr – Es gibt mehrere Schlagabtausche während Frau Neigel spricht. Die Sitzung ist hitzig. Eine Frau steht auf und gestikuliert vor dem Sitzungleiter. Es wird eine Pause eingelegt. Es ist nochmals ein Befangenheitsantrag gestellt worden.

15.17Uhr – Herr Gersdorf weist darauf hin, dass die Leute belogen und betrogen werden, was das Thema Tesla betrifft. Er führt aus, dass er nicht erwartet hätte, dass Tesla sich seiner Meinung nach schlecht auf die Sitzung vorbereitet hat. (Im Vorfeld hat Tesla lt. Gersdorf unzureichend auf die Frage geantwortet, wie Tesla sich die Zeit nach der vierten Ausbaustufe vorstellt.)

15.00Uhr – Die Erörterung macht jetzt einen wesentlich geordneteren Eindruck. Es wird mehrmals auf weitere Ausführungen an anderen Tagesordnungspunkten hingewiesen. Wir sind aktuell noch bei dem Punkt 2 der Tagesordnung.

14.54Uhr – Es wird die Frage nach dem Rave Cave und nach einer möglichen Batteriefertigung gestellt.
Herr Riederer erläutert, dass nach einem Platz für die Rave Cave auf dem Areal geschaut wird.
Der Frage der Batteriefertigung wird nicht weiter nachgegangen. Es ist nicht Bestandteil der Genehmigung.

14.52Uhr – Einen Brunnen wird es auf dem Teslagelände nicht geben.

14.48Uhr – Der VCD stellt die Frage wie viele Fahrzeuge bei welcher Ausbaustufe geplant sind. Herr Riederer stellt nochmal klar, dass die erste Ausbaustufe mit 500.000 Fahrzeugen und 12.000 Mitarbeitern geplant ist.

14.44Uhr – Zu Beginn wurde ein Bild der Fabrik gezeigt mit Solarzellen. Herr Riederer äußert, dass das ein Rendering ist und nicht den Stand der ersten Ausbaustufe zeigt. Zudem wird gefragt, warum man Wald rodet für die Teststrecke. Die L38 könnte ebenfalls dafür herhalten. Herr Riederer teilt mit, dass die Fahrzeuge mit hoher Qualität ausgeliefert werden sollen.

14.40Uhr – Darauf folgen Wortmeldungen. Fragen werden direkt an Tesla gerichtet. Beispiel: Das innovative Lackierkonzept soll näher beschrieben werden. Die Frage wird zu einem anderem Punkt besprochen werden.

14.33Uhr – Der Sitzungsleiter weist darauf hin, dass auch Angaben zum Fabrikaufbau gemacht werden sollten. Der Teslamitarbeiter kommt diesem nach. Wir hören etwas detaillierter, wie der Aufbau ausschaut und wie der Prozessablauf ist.

14.29Uhr – Der Teslamitarbeiter spricht die große Transparenz an, die Tesla an den Tag legt. So können Drohnenflieger Aufnahmen von dem Baugeschehen machen und Interessierte sich in Grünheide im Netzwerkladen Informationen einholen.
Auch wird weiter ausgeführt, dass Tesla zuhört und auf Kritik eingeht und auch eingegangen ist.

14.27Uhr – Eigene Fahrzeugentwicklung, nicht nur Produktion, wird es in Grünheide geben. Der Vortragende gibt an, dass die Fabrik die schönste und technologisch fortschrittlichste Fabrik werden wird.

14.21Uhr – Nächster Tagesordnungspunkt. Das Vorhaben wird durch Tesla vorgestellt. Wir bekommen eine Folie gezeigt. Es wird das Motto „Die Energie- und Verkehrswende einleiten“ näher dargestellt und warum Grünheide als Fabrikstandort auserwählt wurde – großer Talentpool vor der Tür, erstklassige Infrastruktur, idealer Standort im Berliner Ballungsraum und auch die Vorreiterrolle Deutschlands und Brandenburgs im Bezug auf Umweltschonung wird genannt.

14.20Uhr – Die Erörterung wird fortgesetzt. Der Befangenheitsantrag wird abgelehnt.

14.12Uhr – Zu Beginn der Pause stellte sich der Versammlungsleiter nochmals der Presse und beantwortete Fragen. Aus seiner Sicht läuft das Erörterungsverfahren eher schleppend und könnte, sollte es bei der Geschwindigkeit bleiben, die drei angesetzten Tage sprengen. Was das bedeuten würde, muss zu gegebener Zeit erörtert werden.
Auch beschreibt er „Buhh“ Rufe zwischen den Ausführungen als eine neue Erfahrung.
Die Pause ist noch nicht beendet. Außerhalb des Zeltes finden hier und da noch weitere Interviews, auch mit Einwendern, statt.

13.16Uhr – Ein Einwender bringt eine nochmalige Befangenheit ins Spiel und weist darauf hin, dass der Umgang mit Frau Neigel nicht angemessen sei. Der Sitzungsleiter weist darauf hin, dass Frau Neigel sehr viel Redezeit bekommen hat im Vergleich zu anderen Einwendern. Es beginnt eine Mittagspause.

13.11Uhr – Der selbe Einwender rügt den Ausschluss der Öffentlichkeit. Artikel 5 des GG wird nochmals angesprochen. Er erhält Applaus.

13.05Uhr – Ein Einwender äußert einen „Zerfledderten“ Tagesordnungsablauf. Der Sitzungsleiter stimmt zu.
Er äußert, dass Einwendungen zu bereits abgeschlossenen Tagesablaufspunkten nicht mehr zu Wort kommen sollten und auf die Disziplin der Einwender zu hoffen ist.

13.02Uhr – Freu Neigel wurde das Mikrofon ausgestellt.

12.53Uhr – Frau Neigel kommt nochmal auf das Thema Einwendung zu sprechen. Sie hätte das gerne weiter differenziert. Auch spricht Sie noch mal die Befangenheit des Sitzungsleiters an.
Ihr wird aktuell viel Redezeit gegeben. Sie bezieht sich auf das GG in Bezug auf die Größe der Sporthalle, spricht vom B-Plan, über öffentliche Auslegungen bei der wesentliche Unterlagen gefehlt haben sollen. Sie bezieht sich unter anderem auf Paragraphen des EuGH.

12.45Uhr – Es gibt mehrere Wortmeldungen die das Einbinden von noch weiteren Behörden betreffen und den Ablauf des Genehmigungsverfahrens im Allgemeinen kritisieren. Auch gibt es Wortmeldungen, die den Punkt 1.2. nicht betreffen. Darauf weist der Sitzungsleiter mehrfach hin.
Nach Wortmeldungen der Einwender wird mehrmals applaudiert.

12.28Uhr – Es wird darüber diskutiert wie eine Einwendung gezählt und an die Öffentlichkeit kommuniziert wird. Zudem seien Einwendungen nicht registriert worden. Der Umstand wird geprüft.

12.17Uhr – Tagesordnungspunkt 1.2 beginnt. Erläuterung des Ablaufs und Stand des Genehmigunsverfahrens.

12.08Uhr – Auf Antrag wird während des Erörterungstermins ein Wortprotokoll erstellt.

12.01Uhr – Die Sitzung geht weiter. Der Befangenheitsantrag ist juristisch geprüft. Der Sitzungsleiter kann seiner Arbeit weiter nachgehen. Der Befangenheitsantrag ist abgewiesen.

11.50Uhr – Die Erörterung wird bis die Prüfung des Befangenheitsantrages durch eine Juristin des LfU durch ist in wenigen Minuten weiter geführt. Der Wortlaut des RBB steht zudem jetzt zur Verfügung und wird mit Sicherheit bald mitgeteilt.

11.25Uhr – Ein Einwender weist darauf hin, dass der Sitzungsleiter befangen ist (Befangenheitsantrag). Der Versammlungsleiter soll dem RBB gegenüber gesagt haben, dass das Ergebnis der Erörterung schon klar ist. Zudem wird darauf hingewiesen, dass es nicht in Ordnung sei, dass das Unternehmen Tesla das Unternehmen zur Protokollführung beauftragt hat. Es wird gleich eine Pause von 15min zur Beratung eingelegt.

11.20Uhr – Die Ausführungen des Sitzungsleiters zu Punkt 1.1. werden immer wieder unterbrochen von Fragen und Hinweisen der Einwender.

11.11Uhr – Hier sind die Tagesordnungspunkte zu sehen. Wir befinden uns aktuell noch bei Punkt 1.1.
Der Ablauf scheint von den Einwendern nicht akzeptiert zu werden. Es gibt hitzige Diskussionen zu den Protokollen und zu der Frage warum der Ausschluss der Öffentlichkeit nötig ist.

11.04Uhr – Herr Schorcht bittet die Einwender auf auszustehen, wenn sie kein Problem mit einem Livestream haben. Es ist nicht klar, wie viele Einwender sich erheben.

10.55Uhr – Es kommt Kritik aus den Reihen der Einwender auf, warum es kein Livestream gibt.

10.45Uhr – Der Versammlungsleiter eröffnet die Erörterungen gibt Belehrungen und lässt die Teilnehmer vorstellen,
Rechts ist der Antragsteller vertreten. Das ist Tesla mit ein paar Planungsbüros.
Links sind einzelne Behörden vertreten. Unter Anderem das Landesamt für Umwelt, der WSE sowie die untere Wasserbehörde.
Zudem bekommen die Einwender aus den ersten beiden Reihen die Möglichkeiten sich vortzustellen. Vertreten ist unter Anderem die BI Grünheide, der NABU Fürstenwalde, der VLAB, Institut Ökopool.

10.39Uhr – Neben dem Livevideo wird nun auch Ton übertragen. Die Sitzung wird gleich vom Sitzungsleiter des Landesamtes für Umwelt eröffnet.

10.10Uhr – Im Pressezelt welches ca. 30m vom Ort des Geschehens entfernt steht, hat die Presse die Möglichkeit dem Livebild und Ton aus der Halle zu folgen.
Aktuell füllt sich die Halle mit Einwendern. Es ist aus dem zugespielten Material nicht ersichtlich, wie sehr die Halle gefüllt ist. Das Pressezelt weist nur wenige freie Plätze auf.

00.10Uhr – Der Bau der Teslafabrik in Grünheide geht in schnellen Zügen voran. Die Coronapandemie hat es nötig gemacht den wichtigen Termin der Erörterung, der Teil des Genehmigungsverfahrens nach dem BImSchuG (Bundesimissionsschutzgesetz) ist, nach hinten zu verschieben.
Heute kommen Einwender, der Antragsteller Tesla und die Behörden zusammen, um sachlich die eingereichten Einwendungen zu diskutieren. Entscheidungserhebliche Einwendungen werden kategorisiert und in Blöcken diskutiert.
Ich werde im Pressezelt sein, die Diskussionen verfolgen und an dieser Stelle immer mal wieder beschreiben was in der Stadthalle passiert.
Ton-, Film-, sowie Fotoaufnahmen dürfen zum Schutz der Einwender nicht angefertigt werden.

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Chronologie Gigafactory 4

GigaBerlin – Chronologie

Wenn nicht anders angegeben, stammt das Bildmaterial von Albrecht Köhler.

02.10.2020 – Die Erörterung ist beendet. Alle Einwendungen werden jetzt auf Entscheidungserheblichkeit geprüft und Auflagen für die Antragstellerin (Tesla) erhoben. Im Anschluss kann eine Baugenehmigung erteilt werden. Aber erst nachdem das Bebauungsplanverfahren der Gemeinde Grünheide Planreife erlangt hat.

25.09.2020 – Die Erörterung ist für weitere fünf Tage angesetzt.

23.09.2020 – Die wichtige Erörterung beginnt. Auf Grund der Coronapandemie beginnt sie später als geplant. Zwei bis drei Tage sind angesetzt. Einen Live Ticker gibt es hier auf meiner Seite.

16.09.2020 – Der sechste Antrag auf vorläufige Genehmigung ist von Tesla gestellt worden. Er enthält die geplante Rodung von weiterem Gebiet auf dem Tesla Gelände. Quelle

Auszug aus diesem Dokument (letzte Seite)

10.09.2020 – Eine Informationsveranstaltung zum Stand des B-Plan-Verfahrens Freienbrink-Nord findet in der Aula der Docemus Privatschule Grünheide statt. Hier kann die Veranstaltung nochmal gesehen werden.

03.09.2020 – Elon Musk besucht für ca. 9h GigaBerlin. Er gibt ein kleines Interview, macht eine Besichtigungstour, zelebriert ein Richtfest und hat geschäftliche Treffen.

30.08.2020 – Elon Musk teilt auf Twitter mit, dass er Deutschland einen Besuch abstatten wird. Es liet sich so, als käme er auch nach Grünheide um der entstehenden Fabrik einen Besuch abzustatten.

17.08.2020 – Die fünfte Zulassung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn wird vom MLUK erteilt. Die Errichtung von Rammpfählen ist nun gestattet. (Quelle – MLUK)

14.08.2020 – Das Straßenschild „Tesla Straße 1“ wird am Haupteingang aufgestellt. Zudem kann die Presse erstmals das Areal besichtigen. Auch wird bekannt, dass nur ca. insgesamt 500 – 550 Pfähle als Gründung für die Presse ausreichen werden. (Quelle – Tagesspiegel)

01.08.2020 – Ein Bild aus einem Flugzeug heraus zeigt den Stand der Bauarbeiten.

27.07.2020 – Minister Steinbach greift dem Tesla Battery Day im September etwas vor und verkündet, dass in Grünheide eine neue Art von Batterie produziert wird. „Die neuen Batterien seien kleiner und ermöglichten dank höherer Energiedichte mehr Reichweite“  sagte der Minister. Während des EarningCalls wenige Tage zuvor verkündete Elon Musk, dass die Batterien auf dem Tesla Gelände produziert werden. (Quelle – RBB)

24.07.2020 – Die ersten Wände und Dachelemente werden am Gebäude der Antriebsfertigung installiert.

Foto: Ralf-Thomas Petersohn

21.07.2020 – Pfähle werden bei der Antriebsfertigung und im Karosseriebauteil gesetzt.

17.07.2020 – Vorbereitungen für die Fundamente im Bereich des zuküntigen Karosseriezusammenbaus laufen.

Foto: Tobias Lindh

16.06.2020 – Die ersten Seitenwände werden installiert.

15.07.2020 – Elon Musk twittert ein gerendertes Bild der zukünftigen Werkshalle.

Zudem ist ein weiterer Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn eingegangen.
Der Antrag wird unter anderem Gründungen einschließlich Pfahlgründungen, Gebäudehüllen, Tragkonstruktion und Innenausbau von Gießerei und Presswerk, vorläufige Entwässerungseinrichtungen, Leitungen und Wasseraufbereitung enthalten. Der Antrag basiert auf den am 29.06.2020 eingereichten und seit dem 02.07.2020 ausliegenden geänderten Antragsunterlagen. 

14.07.2020 – Die vierte Zulassung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn wird vom MLUK erteilt. Genehmigt werden Gründungs- und Fundamentarbeiten oberhalb des Grundwasserleiters, Erdarbeiten, Rohbaumaßnahmen und die Errichtung der privaten Verkehrsflächen auf dem Gelände. (Quelle – MLUK)

09.07.2020 – Direkt am Gleis wird eine befestigte Fläche vorbereitet.

02.07.2020 – Die neuen Zeichnungen offenbaren Änderungen. (Quelle – Geänderte Genehmigungsdokumente Tesla)

01.07.2020 – Das Amtsblatt Brandenburg gibt einen ersten Einblick welche Änderungen am Bau vorgenommen wurden. (Quelle – Amtsblatt für Brandenburg Nummer 26/2020)

Zudem werden die ersten Stehlen aufgestellt.

Foto: Tobias Lindh

30.06.2020 – Das MLUK gibt bekannt, dass geänderte Unterlagen vom 02. Juli bis 03. August öffentlich ausliegen und komplett online zur Verfügung stehen. (Quelle – MLUK)

Foto: MLUK

26.06.2020 – Die ersten vorgefertigten Stahlbetonelemente erreichen das GVZ per Zug und werden auf das Tesla Gelände per LKW gefahren.

25.06.2020 – Die Gemeindevertretersitzung beschließt eine Straße auf dem GigaBerlin Gelände mit „Tesla Straße“ zu bennenen.

22.06.2020 – Die ersten Fundamente im Bereich der Antriebsfertigung werden ausgehoben.

12.06.2020 – Das Areal in dem später die Pressen stehen sollen wird tief ausgehoben.

08.06.2020 – Der erste stationäre Kran wird aufgebaut.

03.06.2020 – Der erste Zement für das erste Punktfundament wird angeliefert.

Foto: Tobias Lindh

27.05.2020 – Das Umweltamt genehmigt Arbeiten für Flachfundamente, Rohrleitungen, Stützen sowie Baugruben.
(Quelle – MOZ). Es ist die 3. Zulassungsentscheidung.

Zudem wird ein Testgewicht auf die Pfähle gesetzt.

13.05.2020 – Die ersten Pfähle werden in den Boden gerammt. Erst noch zu Testzwecken. Ein Video setzt die erste Ramme auf dem Gelände gut in Szene.
Später wird sich heraus stellen, dass die Pfähle unerlaubt in den Boden gerammt wurden, da noch keine Genehmigung vorlag. Diese geht erst wenige Tage später ein. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wird eingeleitet. (Quelle – RBB)

28.04.2020 – Tesla hat 43,4 Millionen Euro für das Grundstück bezahlt und ist im Grundbuch eingetragen (Quelle – RBB).

25.04.2020 – Die erste befestigte Straße wird auf dem Gelände hergerichtet.

15.04.2020 – Der erste Zug mit Schotter wird angeliefert. Das Industriegleis wird nach langer Zeit wieder befahren.

Zudem wurde der letzte Baum nach Sichtung, ob sich darin Fledermäuse befinden, gefällt.

08.04.2020 – Tesla beabsichtigt nun Pfahlgründungen zu setzen und muss weitere Dokumente nachreichen.
(Quelle – RBB)

Zudem erhält Tesla Kid und somit die ganze Drohnenfliegergemeinde die Erlaubnis über das GigaBerlin Gelände zu fliegen.

27.03.2020 – Der Antrag zum vorzeitgen Bau der Fundamente wird bei dem Landesamt für Umwelt gestellt. (Quelle – SZ)

13.03.2020 – Der für den 18.03. geplante Erörterungstermin fällt auf Grund der Coronakrise aus und wird auf unbestimmte Zeit verschoben. (Quelle – MLUK)

11.03.2020 – Das LfU erteilt eine vorzeitige Genehmigung damit Tesla 30cm Oberboden abtragen lassen und planiert werden kann. Es ist die 2. Zulassungsentscheidung.

05.03.2020 – Die Einwendungsfrist endet. 361 Einwendungen wurden laut Landesamt für Umwelt eingesandt. (Einwendungen Umweltverbände)

23.02.2020 Die Rodungsarbeiten auf 90Ha sind abgeschlossen.

22.02.2020 – 3G demonstriert auf dem Kirchvorplatz in Erkner gegen die Teslaansiedlung und wandert zur Stadthalle, um dort mit der Ansprache fort zu fahren. Rednerin ist Nicole Zöllner (Audiolink).
Paralell dazu demonstrieren Anhänger still für die Ansiedlung.

20.02.2020 – Das OVG entscheidet, dass die Abweisung der Beschwerden durch das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) rechtens war. Die Rodungsarbeiten können somit weiter gehen.

15.02.2020 – Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg beschließt einen Rodungsstopp. Initiiert durch die Grüne Liga. (Beschluss als PDF)

14.02.2020 – Beschwerden der Grünen Liga Brandenburg und dem VLAB vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt/O. wurden von eben diesem abgelehnt.

13.02.2020 – Die Genehmigung zum Roden des Waldes trifft ein. Harvester beginnen die ersten 92Ha abzuernten. Es ist die erste Zulassungsentscheidung.

05.02.2020 – Außerordentliche Verbandssitzung des WSE in Strausberg (Audiolink)

05.02.2020 – Lerne Tesla kennen – Get to know Tesla im Bürgerhaus in Hangelsberg

Quelle: Twitter: Gf4

29.01.2020 – Ein fachlicher Austausch zwischen Tesla und unterschiedlichen Verbänden sowie interessierten Bürgen findet unter Ausschluss der Presse im Haus der Natur in Potsdam statt.

27.01.2020 – Der Kaufvertrag wird final unterschrieben.

26.01.2020 – Die Autobahn A10 wird kurzzeitig gesperrt, da insgesamt vier Sprengungen stattfinden.
(Twittervideo)

25.01.2020 – Die Demonstration für Dialog findet statt sowie die 3G Demonstration. Letztere wird vorzeitig für beendet erklärt und kündigt vorerst keine weiteren Demos und Waldspaziergänge an.

Zudem äußert sich Elon Musk zu den Wasserverbräuchen und passt die Namensnomenklatur für seine Fabriken an.

24.01.2020 – Bürgermeister Arne Christiani und der Minister für Finanzen und Haushalt des Landes Brandenburgs (Prof. Dr. Steinbach) informiert die Bürger über den geplanten Bau der Gigafabrik. (Audiolink)

19.01.2020 – Der Vorstand von Tesla hat dem Kaufvertrag zugestimmt. Die finale Unterschrift wird nach Fertigstellung eines Wertgutachtens für das Grundstück erfolgen.

18.01.2020 – Es finden erstmalig zwei Demonstrationen gleichzeitig statt. Eine für und eine gegen die Teslaansiedlung.

16.01.2020Arcadis, ein von Tesla beauftragtes Beratungs-unternehmen, das in die Planungen der Gigafactory 4 eingeunden ist, stellt sich den Fragen der Bürger im Netzwerkladen.

Bild: Tobias Lindh (Twitter: @Tobilindh)

12.01.2020 – Die erste Demonstration gegen die Teslaansiedlung findet statt.

06.01.2020 – Die Plandokumente werden bis 05.02.2020 öffentlich u.a. hier ausgelegt. Einwendungen können bis 05.03.2020 hier eingereicht werden.

20.12.2019 – Tesla und das Land Brandenburg einigen sich auf einen Vertragsentwurf für den Verkauf des Grundstücks. Final unterschrieben wird er erst, nachdem der Ausschuss für Haushalt und Finanzen zustimmt. Zudem werden die Plandokumente bei dem Landesamt für Umwelt eingereicht.

22.11.2019 – Kurz nach dem klar ist, wer die Landesregierung weiter führt, wird die angekündigte TaskForce gegründet.

15.11.2019 – Die Tesla Manufacturing Brandenburg SE wird gegründet und ist seit dem 04.12. im Bundesanzeiger verzeichnet.

14.11.2019 – Die Gemeinde lädt zu einer Hauptausschussitzung im Heydewirt. Da ist bereits klar, dass die Fabrik nach Grünheide kommen soll. (Videolink)

12.11.2019 – Elon Musk verkündet die Gigafactory im Berliner Umland bauen zu wollen und fügt hinzu, dass dort Batterien, Antriebe und Fahrzeuge (zuerst Model Y) gebaut werden sollen. Die ersten Gerüchte gehen um, dass die Fabrik nach Freienbrink, Grünheide (Mark) kommen wird.
Hier die Aufzeichnung des Goldenen Lenkrads.

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Meinungen

Demonstrationen in Grünheide

Das eine geplante industrielle Ansiedlung dieses Ausmaßes unterschiedliche Meinungen hervorbringt war zu erwarten. Um den Überblick zu behalten, im Folgenden eine kurze Übersicht über die unterschiedlichen Gruppierungen. Details können aus den jeweiligen Links entnommen werden. All diese Veranstaltungen haben gemein, dass sie an den Prozessen beteiligt werden wollen.

Grünheide For Future

Gab am 17.01 bekannt erstmalig eine Demonstration für die Teslaansiedlung durchzuführen. Angemeldet wurde die Demonstration von Martin Hildebrandt. Die erste Demo ist für den 18.01.2020 um 11Uhr angemeldet und soll zeigen, dass ein Teil der Einwohner für eine Ansiedlung der Gigafactory ist, man die Zukunft mitgestalten will und dass man für den Erhalt des Naturparadieses ist. Die Demo wird sich hier treffen.

Veranstaltungshinweis auf Facebook

Bürgerinitiative Gelb gegen Gigafactory Grünheide

Die Bürgerinitiative Karutzhöhe & Mitglieder des Fürstenwalder NABU Ortsvereines veranstalteten am 12.01. einen Waldspaziergang in Anlehnung an die Hambacher-Forst-Proteste. Der NABU hat die Aktion nicht veranlasst und nicht organisiert . Da das Areal nun gesperrt ist versammeln sie sich in Grünheide am Rathaus.

Sie kritisierten eine zu geringe Bürgerbeteiligung, fordern den Erhalt des Waldes und diskutieren eine einstweilige Verfügung gegen die Abholzung dessen anzustrengen. Zudem äußern sie Bedenken bezüglich des Grundwassers und lehnen die Industrieansiedlung in Grünheide ab.

Hier ein RBB Bericht von der ersten Veranstaltung.

Die nächste Demo findet ebenfalls am 18.01.2020 um 11uhr statt und wird hier stattfinden.

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Allgemein Gigafactory 4 Grünheide For Future

Gigafactory 4 & Grünheide For Future

Es ist in aller Munde, Tesla plant den Bau einer Gigafactory im idylischen Grünheide, im schönen Brandenburg. Gebaut werden soll auf einem 300Ha großen Gebiet, das vor gut 20 Jahren zur Ansiedlung eines BMW Werkes aus dem Boden gestampft wurde. BMW entschied sich damals das Werk in Leipzig zu errichten und so wurde die Fläche 20 Jahren lang vom Forst gepflegt.

Tesla ist ein modernes, im Aufbruch befindliches Unternehmen, das darauf angewiesen ist schnellstmöglich in Masse elektrisch angetriebene Fahrzeuge zu produzieren. Das wirk sich auf den Zeitplan aus, wann die Fabrik fertig sein soll. Der Baustart soll bereits im Frühjahr 2020 sein.

Die Investitionen belaufen sich auf rund vier Milliarden Euro. Das verdeutlicht, welche Dimension das Projekt hat und lässt erahnen, dass Grünheide und die Umgebung mit großen Herausforderungen zu kämpfen haben werden. Es wird interessant zu beobachten sein, wie sich die Region dieser Herausforderung stellt und wie die Bürger in den Prozess eingebunden werden.

Grünheide For Future hat sich mit dem Ziel gegründet etwas Licht in die ein oder andere dunkle Ecke zu bringen, Fakten bereit zu stellen und Informationen zu verteilen. Ich verfolge die Geschehnisse sehr aufmerksam und werde auf dieser Seite teils tiefer in die Materie einsteigen. In der Vergangenheit habe ich vor Ort Fotos und Drohnenaufnahmen gemacht, bin über das Gelände geflogen und habe die Möglichkeit dank LiveEO das Gelände in realtime aus dem All zu beobachten. Auch interessant sind die Einblicke in relevante Veranstaltungen wie der Hauptausschussitzung am 14.11.2019 im Heydewirt mit Prof. Dr. Steinbach (Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg). Hier geht es zu einer Tonaufzeichnung.

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Albrecht Köhler
Am Waldrand 14 15537 Grünheide (Mark)
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Köhler, Albrecht
Am Waldrand 14 15537 Grünheide (Mark)

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Quelle: e-recht24.de